Ausgabe 41 // 11. Oktober 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

wir alle kennen James Bond Filme und Geheimdienst-Krimis aus den Kinos sowie dem Fernsehen. Verfolgt man etwas den Fall des im März diesen Jahres in England vergifteten Doppel-Agenten Sergej Skripal, gewinnt man den Eindruck, dass sich ein solcher Film gerade real vor unseren Augen abspielt. Ein russischer Doppelagent und seine Tochter werden in England vergiftet. Der russische Geheimdienst wird von England beschuldigt, die Tat begangen zu haben. England weist daraufhin Diplomanten aus. Russland aber weisst die Vorwürfe von sich und beschuldigt im Umkehrschluss englische Insitutionen, die Tat begangen zu haben. Vor wenigen Tagen fand die investigative Website Bellingcat heraus, dass der Attentäter wohl eng mit der russischen Führung in Kontakt steht, was aber wohl im Detail auch noch zu beweisen ist. The story goes on… und wir lernen, dass die Spionagefilme wohl doch nicht frei erfunden sind.

Dr. Sibylle Peter Kösters

Boulevard